Analog is back!

Alle Welt redet von „analog is back!“. Ich jetzt auch! Nachdem viele Fotografen vor Monaten und teilweise auch schon Jahren wieder ihre analoge Ausrüstung heraus gekramt haben und eine Gegenbewegung zum schnellen digitalen Fotografieren haben aufleben lassen, folge ich jetzt ebenfalls diesem Trend (wieder).

Allerdings konnte ich meine alte Ausrüstung nicht heraus kramen – ich hatte sie schlichtweg nicht mehr. Im digitalen Zeitalter angekommen (ca. 2004), wurde es damals entsorgt. Ich war ja damals froh, den alten Mist los zu sein!

Um wieder analog fotografieren zu können, solte etwas „richtig“ altes bei ebay beschafft werden. Nur was? Leica, Hasselblad, Mamiya – alles zu hochpreisig. Da fiel die Wahl schnell auf die gute alte Nikon F3. Aber nicht auf irgendeine, sondern auf die F3 T / HP, wobei das T für Titan-Gehäuse steht und HP für High Eyepoint (ideal für Brillenträger, da das Sucherbild auch aus einer Entfernung von 2,5cm noch gut beobachtet werden kann). Dabei war außerdem noch ein funktionierender Winder (den brauche ich aber nicht, ich will ja langsamer, nicht schneller) und ein alter Metz-Blitz mit einem Winkel-Anschluß (der Blitz liegt, wenn er an der Cam steckt).

Die ersten Filme sind durch und ich muss mich erst wieder an das komplett manuelle Fokussieren gewöhnen. Aber so wollte ich es ja: manueller Filmtransport, manuelle Einstellungen, manuelles Fokussieren. Alles schön langsam und mit Bedacht. Bin gespannt, wie die Aufnahmen sind. Und dann, ja einscannen…

Was für ein Work-Flow! Entwickeln werde ich aber nicht selbst. Ich bin schließlich Fotograf und kein Chemiker…

 

 

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