Nikkor 50mm f/1,2 im Test

Das Nikkor 50mm f/1,2 habe ich gebraucht im Netz erworben. Der Vorbesitzer hatte es kaum benutzt und recht gut gelagert (Trocknungsschrank!). Dementsprechend gut ist der Zustand.

Es handelt sich um ein manuelles Objektiv mit einem echten Blendenring. Das Gehäuse ist aus Metall und die Linse fühlt sich echt wertig an. Wer beides nicht kennt, wird es vielleicht gar nicht vermissen, aber bei mir werden Erinnerungen an die Fotografie in der Kindheit wach. Zuerst gab es nur Schwarzweissfilm und eine kleine Sucherkamera mit manuellem Fokus. Immerhin war das aber schon Kleinbildformat und man hatte sogar eine Programm-Automatik (na ja, wer’s braucht…  😆 ).

Ich habe bisher ca. 50 Aufnahmen machen können und bin absolut begeistert. Allerdings muss man sich um die Schärfe-Ebene genaue Gadanken machen, denn wenn die auch nur wenige Millimeter daneben liegt oder etwa schräg verläuft, wird man damit relativ viel Ausschuss produzieren.

Das Objektiv ist ein echtes Bokeh-Monster und gleichzeitig auch das lichtstärkste Nikkor, das es gibt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich so etwas zuzulegen, sollte allerdings darauf achten, eines der später gebauten Exemplare mit 9 Blenden-Lamellen zu erwerben. Bei denen mit 7 Lamellen ist das Bokeh erwartungsgemäß nicht so schön.

 

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